Meine sehr geschätzten Leser und Leserinnen! Es ist mir eine Freude Ihnen mitteilen zu können, dass mein Frankenstein-Essay heute Früh um 2 endgültig das Licht der Welt erblickt hat. Und weg isser :)
Eigentlich wollte ich ja heute gar nicht zum Unterricht, aber dann bin ich doch aufgestanden weil ich a) gehofft habe dass Troels-Henrik bei der Morgenversammlung Posaune spielt und b) die Luft bei uns im Zimmer so staubtrocken war dass ich eine Pause vom Schlafen gebraucht hab. Ich bin also aufgestanden, hab ein nasses Handtuch aufgehängt und bin zum Frühstück. Und siehe da, Troels-Henrik, der alte Verräter, war krank.
Wie auch Ned, Max und Susi, die unangenehme nächtliche Erlebnisse über der Kloschüssel hatten anstatt zu schlafen. Der arme Ned hat trotzdem ganz brav sein Referat über Irland gehalten, ist dann aber sofort wieder in Bett gewankt. Gábor war auch nicht so ganz fit, weil Maxens nächtliche Wanderungen ins Bad ihn wachgehalten haben. Susi war auch eindeutig noch grünlich im Gesicht als ich sie am Gang getroffen hab - ich weiß, es klingt nach Klischee, aber da war definitiv ein Hauch lindgrün. Die Tschechinnen sind nicht aufgestanden weil sie auch bis 2 wach waren und der Freitagsunterricht bei Jette sowieso nicht so beliebt ist. Also waren wir heute Vormittag nur zu fünft. Aus diesem Grund ist bei uns heute auch das Nachmittagsprogramm ausgefallen, was mir sehr recht war. Da hab nämlich ich jetzt geschlafen.
Ich bete, dass es kein Virus ist der umgeht. Aber ich glaube es sind einfach alle ein bißchen erschöpft von dem ganzen Spaß :) Die Lehrer und die andere Gruppe waren auch sehr überrascht als wir ihnen erklärt haben dass die Ausfälle heute nicht auf ein Besäufnis gestern zurückzuführen sind. Kleiner Nachtrag: Wir haben die Franzosen und ihre mangelnde Körperhygiene im Verdacht.
1 kommentar:
Hm, lass dich bloss ned anstecken! das klingt ned so lustig.
Das Posaune Ständchen wird wohl hoffentlich nachgeholt.
Wie lange bleiben eure Franzosen-Bengels denn noch?
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