lördag 23 maj 2015

Wenn der Sommer kommt...

Danke an Verena und Sascha fürs Besuchen!
 ... bleib ich nicht mehr zuhaus ... Stattdessen sitze ich auf der Uni und schreibe an meiner Masterarbeit.

Oder ich fahre nach Göteborg und mache dort eine schnelle Schärenrundfahrt mit dem Wasserbus, schaue mir den dortigen Stadtpark an (mit Elchen und Pinguinen!). Göteborg stand auf der Liste weil ich im März im Zug einmal einen Pfadi aus Österreich getroffen hab der dort grade studiert. Wir haben natürlich jede Menge gemeinsame Bekannte. Jetzt noch mehr, weil er mich bei einem sehr gastfreundlichen Studienkollegen von sich untergebracht hat, der mir jeden Tag in der Früh Porridge gemacht hat bevor er zur Uni gegangen ist.

Bootsfahrt bei Traumwetter
Göteborg hat mir sehr gut gefallen - erstens ist es dort schön warm im Vergleich zu Uppsala, und zweitens ist die Stadt größenmäßig doch beendruckender als unser kleines Provinznest. Und man kann außerhalb der Nations fortgehen ohne dass man danach den Rest des Monats am Hungertuch nagt. Ganz abgesehen davon: Meer!!

Örebro slott. Gleich neben dem Churchill Arms Pub ;
Von Göteborg aus bin ich dann direkt nach Örebro gefahren, wo mich Joel vom Bahnhof abgeholt hat. Wir haben dann zwei Kartiertage eingelegt, weil ich noch Pflanzendaten erheben muss für meine Arbeit. Das Wetter war dabei ein bißchen unkooperativ. Schön beim Autofahren, aber sobald wir die Nase bei der Tür rausgestreckt haben hat's geregnet. Und mein Protokollpapier war natürlich nicht von der wasserfesten Sorte...

Danach hab ich dann zur Erholung einen Wochenend-Kirchen-Ausflug nach Graz gemacht, zu einer Hochzeit (Gratuliere nochmal, Judith und Rehan!), einer Konfirmation und zwei Tagen voller Sonnenschein und kurzen Sommerkleidchen.

Eines von ca. 1000 Sumpfdotterblumenfotos
Inspiriert vom Sommer in Österreich wollte ich dann vergangenes Wochenende unbedingt Kanufahren und Wandern und Campieren. Es hat sich allerdings gezeigt, dass Wandern um diese Jahreszeit tendenziell im Wasser endet. Im Färnebofjärden Nationalpark, wo wir unterwegs waren, war einfach jeder Weg irgendwann so überschwemmt, dass wir nicht weiter gekommen sind.




Also ab in Kanu. Wir sind gemütlich zu einer kleinen Insel gepaddelt, auf der wir dann in Eiseskälte übernachtet haben. Und den Heimweg am nächsten Tag haben wir bei 4°C und Schneeregen absolviert. Aber schön war's trotzdem. Mein neues Zelt hält dicht, und mein 15 Jahre alter Daunenschlafsack ist immer noch kuschelig warm.

Lagerfeuer und Spaghetti





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