Die Abstimmung hat kein eindeutiges Ergebnis geliefert, deswegen improvisiere ich jetzt. Ich habe mich in eine Vorlesung über Wasserbau geschmuggelt, die Lisa, Nesrin und einige andere aus meinem Studium besuchen und erledige hier entspannt Papierkram. Daher aus gegebenem Anlass:
Mein Weg zur Uni. Von Flogsta, meinem Studentenheim, bis nach Ultuna, dem Campus der Landwirtschaftsuni, sind es ca. 7.5km, die ich derzeit mit dem Rad fahre. Bei dem Wetter das wir hier gerade haben ist das kein Problem, aber für die kommenden Monate wurden uns die Montage von Spikesreifen wärmstens empfohlen. Mehr Schwierigkeiten bereitet mir jetzt noch die Orientierung in der flachen Landschaft. Der Weg ist gespickt mit Waldstücken, was zwar sehr idyllisch ist, aber für Rätselraten sorgt, wenn zum vierten Mal ein Weg in eine undefinierbare Richtung abzweigt. Es ist ein Fluch und ein Segen dass man hier auf ca. 100 verschiedene Arten ans Ziel kommt.
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| Juhuu! Labyrinth! |
Demenstprechend kann man auf der Karte links sehen, wie ich üblicherweise von A (Flogsta) nach B (Ultuna) komme. In letzter Zeit halte ich mich an die blaue Linie, da kann ich nämlich mit den Couch-Mädels gemeinsam fahren und gehe nicht so leicht verloren. Anfangs war ich allerdings mehr auf der roten und orangen Route oder auf unvorteilhaften Kombinationen aus beiden unterwegs.
Natürlich kann man sich auch an andere StudentInnen halten, nachdem hier sowieso jede/r Rad fährt. Aber die meisten fahren nur bis zur Hauptuni und die liegt in der Innenstadt. Dort trennt sich dann die Spreu vom Weizen und es darf spekuliert werden, ob es die Spreu oder der Weizen ist, der/die das Glück hat noch 4km weiter durchs Gemüse zu fahren.
| ... aber die meisten scheinen anzukommen. |
Es gibt Gerüchte über Leute, die niemals auf der Uni ankommen, weil sie im Wald von der schieren Menge an Pilzen die es zu sammeln gibt überwältigt werden und für immer in den Tiefen des Stadtwaldes verloren gehen. Vielleicht werden sie auch von Bären gefressen. Was ich auf meinem Heimweg zumindest schon einmal gesehen habe ist ein Mink (Mustela vison), die Existenz von größeren Raubtieren ist also nicht ausgeschlossen.

1 kommentar:
Hahahaha, du musst die orange und die rote Route als zusätzliches Training sehen!! Das kommt dir dann zu Gute wenn du tatsächlich Bären triffst... :D Unter Zeitdruck könnte es allerdings ratsam sein, sich an blau zu halten...
Das mit Spreu und Weizen ist doch ganz klar: das was am Ende übrig bleibt ist der Weizen, also ihr. :)
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